HauptbildJagd

Meine Jagd

Warum jage ich? Des Jagens willen.

Es steckt einfach in mir, der unheimliche Drang vor allem im Herbst, wenn die Mondnächte länger werden, zog es mich und zieht es mich heute noch oft ans Fenster und ich schaue in die im Mondlicht liegende Landschaft. Der Drang dann hinauszugehen um zu jagen ist manchmal fast nicht zu bremsen. Das war schon als Junge in mir, wurde mir doch sehr viel Jagdblut mit auf meinen Lebensweg gegeben, jagten doch schon viele meiner Vorfahren.

Um meine Leidenschaft auszuleben, machte ich 1991 die Jagdprüfung. Nun konnte ich meine Sehnsucht dank grosszügigen Arbeitgebern, die Verständnis für meine Leidenschaft hatten und mir flexible Ferien- und Arbeitszeiten gewährten, viele wundervolle Jagdtage geniessen. Zuerst jagte ich leidenschaftlich hier im Muotatal. Mit den Jahren vergrösserte ich meinen Radius immer weiter. Trotz meinen über 200 Drückjagdtagen bleibt die Gemsjagd für mich mein Allerliebstes.

Gams

Allein mit meiner Shannon (Blaser R93 Kal. 300 Win. Magnum) oder zusammen mit meinen Schwyzer Laufhunden habe ich unzählige Stunden im Gebirge und in den Wäldern der Schweiz und Deutschlands gespannt, aufmerksam oder in Gedanken versunken verbracht.

Jagd!

Viele Nichtjäger, die dies lesen, werden denken, ah wieder so ein Totschiesser. Sicher ist Jagd untrennbar mit dem Tod verbunden! Aber einige Gedanken zum Tod unserer Natur weltweit.

Wer jagt nach Anerkennung, wer jagt nach Ansehen, wer jagt nach Schönheit, wer jagt nach teuren Autos, wer jagt nach schicken Kleidern und Schmuck, wer jagt nach Edelhölzern, wer jagt nach ungebremsten Vergnügen, wer jagt nach Erholung und Abwechslung zum Teil rücksichtslos in der Natur, wer jagt nach dem neusten Kommunikationsgerät, wer jagt nach Geld um all das vorhergehende zu Finanzieren. zerstörte Umwelt

All dies kostet Millionen von Tieren, Milliarden von Insekten und anderen Lebewesen, das Leben.

Da bleib ich doch lieber ehrlich und sage ich bin ein Jäger. Bin selbst verantwortlich für den Tod von Lebewesen, die ich schiesse, nutze und verwerte. Wildfleisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel nach meiner Meinung über Bio zu stellen. Gerne liefere ich Ihnen Wildfleisch je nach Angebot von Reh, Rotwild, Wildschwein und eventuell Gams im Fell, also ein ganzes Stück Wild oder küchenfertig zerlegt und abgepackt. Sie können auch tiefgefrorene Portionen diverser Fleischstücke oder Hamburger sowie Trockenfleisch und -würste erwerben. 

 

Die grossen Lügen!

  1. 40 Jahre ohne Jagd im Kanton Genf! Stimmt nicht, der Tod ist allgegenwärtig! Statt Jäger erlegen staatlich Angestellte, ausdrücklich erwähnt Nichtjäger, eher verglichen mit Erschiessungskommandos ca. 500 Wildsauen vielfach mit Scheinwerfern und Hightech-Jagdgeräten, die den Steuerzahler pro erlegte Sau ca. CHF 2‘500.– kosten. (Quelle: Jagen weltweit)
     
  2. Lüge Biodiesel aus Mais oder anderen Pflanzen, die in riesigen Monokulturen angebaut werden. Diese riesigen Monokulturen bilden eine ökologische Wüste für die Fauna und Flora. Selbst mittlerweile ehrliche Naturschützer geben zu, dass der anfangs viel gelobte Biodiesel ein Fehlschlag ist.
     
  3. Veganer, die denken, sie töten nichts, ein paar Gedanken dazu! Soja & Co. weltweiter Anstieg der Anpflanzungen auf Kosten intakter Oekosysteme vor allem in armen Ländern. Nicht einmal die Bevölkerung hat dadurch ein Anstieg ihres Lebensstils im Gegenteil. Die neue Sklaverei von Weltkonzernen nimmt dadurch nur zu. Viele dieser Weltkonzerne sind in der Schweiz ansässig.
     
  4. Kenia:  Vor einigen Jahrzehnten wurde die Jagd abgeschafft, doch in keinem afrikanischem Land hat der Wildbestand so abgenommen wie in Kenia. Warum? Das Wild bietet keinen finanziellen Anreiz es zu schützen, wie in anderen Staaten Afrikas. Dadurch wird das Wild zur Gratisnahrung der ländlichen Bevölkerung. Ich möchte keinesfalls hier die Bevölkerung anklagen sondern nur artentfremdeter Tierschutz und Politiker.
     
  5. Nashornjagd: Was wollen eigentlich Natur- und Tierschützer, liefen sie doch Amok und haben Todesdrohungen gegen Dallas-Safari-Club Mitglieder ausgesprochen, weil sie eine Abschusslizenz für ein Nashorn versteigerten. Fliesst dieser sechsstellige Betrag doch vollumfänglich in den Schutz der Nashörner, konnte doch so z.B. der Bestand von Spitzmaulnashörnern in Namibia seit 1990 verdoppelt werden. (Quelle: Jagen weltweit) Frage an „falsche“ Natur- und Tierschützer, stösst es euch sauer auf, dass mittlerweile internationale Jagdorganisationen, lokale Berufsjäger und nachhaltiger Jagdtourismus einen sehr guten Tier- und Oekoschutz betreiben, ohne dass Spendengelder irgendwo diffus versickern.
All jenen, die die Natur mit wachen Augen und gesundem Menschenverstand geniessen weiter so!

All jenen, die das nicht können, wünsche ich einen kurzen Anstoss gegen den Kopf, das ihnen ein Licht aufgehe.

 

 

Messer, Jagdreisen, Laufhunde